Datum/Zeit
21.05.2018
16:00 Uhr

Veranstaltungsort
St. Ursula


Lieder der Zisterzienserinnen zu Pfingsten

mit Musik u.a. aus dem Graduale Kloster Wonnenthal, Gisle Codex, Codex Las Huelas, Kloster Wienhausen, Mechthild von Magdeburg und dem Graduale Triplex

Die religiösen Frauenbewegungen des 12. und 13. Jahrhunderts fanden in der Abgeschiedenheit der Zisterzienserinnenklöster einen idealen Raum. Der im 11. und 12. Jahrhundert von den Großen des Ordens geprägte
Spiritualität schlossen sich schon im 12. Jahrhundert viele Frauen an. Dass die Zisterzienser dem Anliegen dieser
Frauen gegenüber offen waren und mit ihnen ihre Spiritualität auch teilen wollten, zeigt die Tatsche, dass sie bei der spirituellen Findung vieler Frauenkonvente mithalfen.
So entwickelten sich die Zisterzienserinnenklöster zu Zentren der Spiritualität und Mystik, wie z.B. das berühmte Kloster „Las Huelgas“ in Spanien oder in Deutschland das Kloster Helfta, „die Krone der deutschen Frauenklöster“, in dem Mechthild von Hackeborn und Getrud von Helfta lebten. Auch Mechthild von Magdeburg ging auf Anraten ihres Beichtvaters nach Helfta, denn bevor sie dort ins Kloster eintrat, lebte sie  in Magdeburg als Begine. Sie war die erste deutsche Mystikerin, die auf Deutsch schrieb. In ihrem Buch „Das Licht der fließenden Gottheit“ finden sich auch viele Lieder, ohne Melodien. Aber einer Trobairitz fallen auch im 21. Jahrhundert die passenden Melodien zu ihren Texten ein: „ich kum zu miner lieben als ein touwe uf den bluomen…..“.
Ala Aurea
Maria Jonas – Gesang
Elisabeth Seitz – Hackbrett
Bassem Hawar – Djoze
Schola an St. Agnes
Ltg. Margret Hoppe

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