Festa Paschalia 2009

Hosianna
05.04.2009, 16:00 Uhr, St. Pantaleon
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"Es wäre gut, dass ein Mensch würde umbracht für das Volk"
06.04.2009, 19:30 Uhr, Domforum
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Tod und Auferstehung im jüdisch-christlichen Gespräch
07.04.2009, 19:30 Uhr, Domforum
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Tenebrae factae sunt
09.04.2009, 22:00 Uhr, Kölner Dom
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Jeremiaden
10.04.2009, 21:00 Uhr, Fronleichnamskirche der Ursulinen
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Auferstehung
13.04.2009, 16:00 Uhr, Gürzenich
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Konzerte zur Passions- und Osterzeit
April 2009

Zum zweiten Mal finden in diesem Jahr die Festa Paschalia der Künstler-Union-Köln mit dem figuralchor köln statt. Kennzeichnend für die Festa Paschalia sind die außergewöhnlichen Konzerte und Veranstaltungen an zentralen, historisch bedeutsamen Kölner Orten während der Kar- und Ostertage (5. April bis 13. April 2009). Festa Paschalia führt die alte Tradition der Kölner Ostermusiken und Konzertreihen zu den Ostertagen fort und hatte bereits im vergangenen Jahr mit dem Konzert in der Trauerhalle des Melatenfriedhofs und dem Messias von G.F. Händel an drei Aufführungsorten (Müllverbrennungsanlage, Treppenhaus des OLG, St. Ursula) einen besonderen Erfolg.

Die Veranstaltungsreihe wendet sich an die gesamte Kölner Bürgerschaft und die Besucher der Stadt in der Osterzeit. Ziel ist es, die kulturelle und spirituelle Bedeutung der religiösen Dramatik der Kar- und Ostertage auf vielfältigste Weise an jedem einzelnen Tag erlebbar zu machen.

Verantwortlich für die Festa paschalia ist der figuralchor köln e.V. unter der Leitung von Richard Mailänder und als Veranstalterin die Künstler-Union-Köln. Für die Konzerte konnten namhafte Kölner Künstler und Ensembles gewonnen werden.

Die Festa Paschalia werden in diesem Jahr bei rückläufigen Fördermitteln und Sponsoren in besonderem Maße durch das Ehrenamt und Engagement der beteiligten Künstler und Institutionen getragen.

Am Palmsonntag beginnen die Festa Paschalia mit einem Orgelkonzert in der romanischen Kirche St. Pantaleon. Am Montag und Dienstag setzen ein Filmbeitrag und ein Gesprächsvortrag im Domforum sich mit den menschlichen Grunderfahrungen Leid, Tod und Hoffnung im christlich-jüdischen Dialog auseinander. Am Gründonnerstag wird mit Trauermetten im Hohen Dom zu Köln ab 22 Uhr der Passion gedacht. Die Musik am Karfreitag in der Fronleichnamskirche der Ursulinen (21 Uhr) steht ganz im Zeichen der menschlichen Klage und des Schmerzes. An Karsamstag kehrt Festa Paschalia zurück in die Kirche St. Pantaleon und schließt die trauernde Betrachtung der Karwoche mit Vokalwerken des Frühbarocks.

Am Ostermontag wird mit einem großen Abschlusskonzert der Festa Paschalia gleichzeitig der Höhepunkt der Festreihe geboten: Im Treppenhaus des Gürzenichs wird das Oratorium „Auferstehung“ von Max Baumann (1917-1999) aufgeführt. Die ca. 200 beteiligten Musiker werden in der Spannung des Festsaals der Kölner Bürgerschaft und dem Mahnmal des kriegszerstörten Kölns, der Kirche Alt St. Alban, ein in jeder Hinsicht außergewöhnliches Werk aufführen. Die zeitgenössische Musik und die herausragende Architektur als ungewöhnlicher Aufführungsort erfordern eine besondere Auseinandersetzung der Zuhörer mit menschlichem Leid einerseits sowie Freude und Hoffnung andererseits. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Regionalkantorat Köln statt.

Traditionell ist der Eintritt zu den Veranstaltungen kostenlos. Der über den reinen Kunstgenuss hinausgehende Wert für die Besucher der Veranstaltungen ergibt sich in der aktiven Auseinandersetzung mit den aufzusuchenden Orten, der Kunst und der kulturellen und menschlichen Dimension der Kar- und Ostertage.

Die Festa Paschalia sollen in den nächsten Jahren unter Einbeziehung weiterer Kölner Künstler fortgeführt und als wichtiges Kulturereignis von Kölner Bürgern für die Bürgerschaft und die Besucher der Stadt ausgebaut werden.

Unsere Partner und Sponsoren

Künstler-Union Köln

ON – Neue Musik Köln e.V.

Stadt Köln – Kulturamt

RheinEnergie – Stiftung Kultur

LandesMusikRat Nordrhein-Westfalen e.V.

Ein Förderprojekt des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen

Max-Baumann-Gesellschaft

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