Datum/Zeit
02.04.2018
16:00 - 17:00 Uhr

Veranstaltungsort
St. Pantaleon


Rihards Dubra (*1964)

Susanna Martin, Sopran
Manuel König, Tenor
Tilo Dahlmann, Bariton
figuralchor köln
Neues Rheinisches Kammerorchester
Leitung: Richard Mailänder

Die Osternacht ist die Nacht der Nächte, der Ostertag der Tag aller Tage, gründlicher als der erste Schöpfungstag. So bekennt das Gebet zu Ostern: Wunderbar hast Du die Welt erschaffen, noch wunderbarer hast Du sie erneuert. Von der glückseligen Schuld spricht die Nacht der Nächte, von der felix culpa, die solche Wende in das irdische Geschick brachte. Jesus Christus, gekreuzigt und begraben, ist von den Toten auferstanden. Aus Sünde und Tod wird Auferstehung und Erlösung.
Musikalisch führt die Osternacht ein Schattendasein. Rar sind Kompositionen, die sich dem Leben der Osternacht
widmen. Karfreitag scheint alle kompositorische Kraft an sich gebunden zu haben.
Rihards Dubra hat seinem Oratorium die Lesungen und das Evangelium zugrunde gelegt, die in der Liturgie der
Osternacht vorgetragen werden. So bleibt seine Komposition ganz nahe beim Mysterium dieser Nacht der Nächte.
Der Gesang auf die Osterkerze, das Exultet, eröffnet das Osteroratorium. Die brennende Osterkerze ist das zentrale Symbol des Auferstandenen. Sie repräsentiert Christus, das Licht der Welt. In der Liturgie trägt der Diakon die brennende Osterkerze in die dunkle Kirche. LUMEN CHRISTI ruft er dreimal in die dunkle Kirche, die sich langsam
im wachsenden Schein der Kerzen erhellt. Sein Ruf hat dem Oratorium seinen leuchtenden Namen gegeben:
LUMEN CHRISTI!
Prälat Josef Sauerborn

 

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